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Fakultät für Sozialwissenschaften

Laufende Projekte

Emmy-Noether Forschungsgruppe

Hannah Zagel leitet die im Rahmen des Emmy-Noether-Programms der DFG geförderte, am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung angesiedelte Forschungsgruppe "Varieties of Reproduction Regimes" (2022-2028). Die Gruppe untersucht das Zusammenspiel von reproduktionsregulierenden Maßnahmen, Ungleichheiten und Normen aus einer vergleichenden Perspektive. Unter Reproduktion werden Prozesse um das Planen, Verhindern, Eingehen, Durchleben und Beenden von Schwangerschaft und Zeugung verstanden. Ein besonderer Fokus des Projekts liegt auf der Rolle von Politiken und Vorschriften, die a) Reproduktionsmuster im Lebensverlauf über verschiedene soziale Gruppen hinweg prägen und b) Einstellungen und Normen im Bereich Reproduktion und Familie beeinflussen.

Logo des Emmy-Noether Programms der DFG © DFG​/​Bonn

Exclusion and Inequality in Late Working Life

Nehle Penning ist im von Prof. Dr. Monika Reichert ko-geleiteten Projekt "Exclusion and Inequality in Late Working Life: Evidence for Policy Innovation Towards Inclusive Extended Work and Sustainable Working Conditions in Sweden and Europe – EIWO" eingebunden, das zusammen durchgeführt wird mit Universität Linköping, Universität Sheffield, Jagiellonische Universität Krakau, Universität Vechta, Forschungsgesellschaft für Gertontologie e.V. - seit 2019

AGE-WEALTH

Andreas Weiland ist Ko-PI im Projekt AGE-WEALTH, welches an der Universität Bamberg (Prof. Katja Möhring) angesiedelt ist.

Das Projekt untersucht Erwerbs- und Vorsorgeverläufe sowie deren Zusammenhang mit der finanziellen Ausstattung in der Nacherwerbsphase in Ost- und Westdeutschland unter Berücksichtigung der Vermögensentwicklung. Ziel ist es, geschlechterspezifische Erwerbs- und Entgeltpunktverläufe im Kohortenvergleich (Geburtsjahrgänge <1947, 1947–1956, 1957–1966 und 1967–1976) und ihren Zusammenhang mit der individuellen finanziellen Absicherung im Alter zu analysieren. Auf Basis der Analyse von Alterseinkommen und Vermögenswerten werden Zusammenhänge zwischen individuellem Vermögensaufbau und der Akkumulation von Rentenanwartschaften im Lebensverlauf untersucht.

Datengrundlage ist der SOEP-RV-Datensatz, der administrative Daten der Deutschen Rentenversicherung (Scientific Use Files der Versicherungskontenstichprobe und des Versichertenrentenbestands) mit dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) verknüpft. Damit lassen sich Erwerbstätigkeit und Rentenanwartschaften über den Lebensverlauf hinweg beobachten sowie umfassende Informationen zu Zahlbeträgen, Anwartschaften der Gesetzlichen Rentenversicherung und weiteren Einkommens- und Vermögenskomponenten analysieren.